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«Wir dürfen keine Zeit verlieren»

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Race for Water ist eine Schweizer Stiftung, die sich gegen die Plastikverschmutzung der Weltmeere einsetzt. Kopf der Stiftung ist der Westschweizer Millionär Marco Simeoni. Er finanzierte 90 Prozent der Forschungsreise, die ihn und seine Crew 2015 in einem Trimaran rund um die Welt führte. Auf der Reise dokumentierten die Forscher die drastische Verschmutzung der Meere.

 

311 Millionen Tonnen: So viel Plastik stellte die Welt allein im Jahr 2014 her. Das Erschreckende an dieser unvorstellbar grossen Zahl: Rund 40 Millionen Tonnen davon landeten im Meer. Und das in nur 365 Tagen. «Die Schäden, die wir Menschen seit Jahren anrichten, sind irreparabel», sagt Marco Simeoni. Er muss es wissen: 2010 rief er die Stiftung «Race for Water» ins Leben, in deren Rahmen er im letzten Jahr auf einem Trimaran mit Forscherinnen und Forschern um die ganze Welt segelte. Ziel der Reise war eine umfassende Dokumentation der Plastikverschmutzung. «Wir sind die ersten, die das weltweit mit einer einheitlichen Methode gemacht haben», so Simeoni. Die Resultate ihrer Untersuchungen seien ernüchternd: Nicht nur der sichtbare Abfall wie PET-Flaschen, Shampoo und andere Plastikverpackungen lag in grossen Mengen an den Stränden herum. «Richtig schlimm ist auch das fast unsichtbare Mikroplastik.» Zersetzt durch Sonne und Salzwasser verbreiten sich die Klein und Kleinsteile überall – im Wasser und an den Stränden. Auch werden die Mikroplastikteile von Fischen geschluckt und landen so wiederum dort, wo sie herkommen: bei den Menschen.

 

Artikel zum Downloaden: umwelt_raceforwater_90_d.pdf (PDF, 478.86 KB)

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