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Im Zürichsee statt im Schnee

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Die Kibag Marina in Bäch beherbergte einen aussergewöhnlichen Gast: einen Pistenbully. Dieser wurde erfolgreich auf seine Schwimmtauglichkeit geprüft und darf sich nun auf den St. Moritzersee wagen.

 

Der St. Moritzersee ist wahrscheinlich der einzige See der Schweiz, der im Winter stärker genutzt wird als im Sommer. Reiter, Polospieler und Langläufer nehmen den See in Beschlag, sobald das Eis genug dick ist. Damit die Schönen und Reichen und auch alle anderen Gäste in St. Moritz perfekte Bedingungen vorfinden, wird der schneebedeckte See regelmässig präpariert. Dabei kam es in der Vergangenheit mehrmals zu Unfällen, als Pistenbullys im Eis einbrachen. Vor drei Jahren sank ein Fahrzeug sogar bis auf den Grund und musste aufwändig geborgen werden. In anderen Fällen sanken die Pistenbullys dank Schwimmhilfen zwar nicht komplett, trugen aber jeweils Schäden davon. Solche Zwischenfälle will die See-Infra AG, welche für den Betrieb auf dem St. Moritzersee zuständig ist, in Zukunft vermeiden. Sie beauftragte die beiden Firmen Rinspeed (Entwicklung) und Esoro AG (Konstruktion), einen unsinkbaren Pistenbully herzustellen. Die Esoro AG ist zwar spezialisiert auf aussergewöhnliche Aufträge und hat auch schon ein Amphibienfahrzeug konstruiert, doch ein schwimmender Pistenbully bedeutete auch für die Zürcher Firma Neuland, wie Maschinenbauingenieur Michael Zeller erklärt: «Es brauchte viele Berechnungen und wir haben mit einem 1:10-Modell gearbeitet.»

 

Artikel zum Downloaden: technik_pistenbully_88_d.pdf (PDF, 650.04 KB)

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