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Segeln oder fliegen – oder beides?

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«Nur Fliegen ist schöner», lautet ein geflügelter Satz. Doch ist das Fliegen, das Foilen, auch die Zukunft des Segelns? Einige Segler heben schon seit Jahren ab. Und es werden immer mehr – besonders Regatta-Cracks auf ungewohnt schnellen Booten. Doch welchen Einfluss hat das Foilen auf den «normalen» Segelsport?

 

Ein Hydrofoil, im Segelsport spricht man meist nur von Foil, ist nichts anders als ein Flügel unterhalb eines Bootes. Im Idealfall entsteht am Foil genügend Auftrieb, um den Rumpf zu heben und ihn über dem Wasser schweben zu lassen. Das Foil arbeitet nach dem gleichen Prinzip wie der Flügel eines Flugzeuges, der dank genügend aerodynamischem Auftrieb die Maschine in die Luft hebt. Ein Boot, das sich in traditioneller Weise bewegt, erfährt an seinem Rumpf – egal ob verdrängend oder gleitend – immer einen enormen Reibungswiderstand. Und damit liegen die Vorteile des Foilens auf der Hand: Raus aus dem Wasser! Antrieb – Segel oder Flügel – hoch in der Luft, wenig Material tief im Wasser, unterhalb der sogenannten Grenzschicht und soweit optimiert, dass genügend Auftrieb entsteht. Das Ergebnis: Wenig Widerstand, hohe Geschwindigkeit – eine neue Dimension des Segelns.

 

Artikel zum Downloaden: technik_foilen_81_d.pdf (PDF, 1.17 MB)

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