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Das Mittelmeer, eine Plastik- und Planktonsuppe?

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Auf Expeditionen in den Jahren 2011 und 2012 hat Oceaneye eine der ersten Studien über die Verschmutzung durch Mikro- und Mesoplastik im westlichen Mittelmeer erarbeitet. Das Ergebnis ist beunruhigend: Durchschnittlich befindet sich in den Oberflächengewässern der untersuchten Region ebenso viel Plastik wie organische Materie.

 

An einem Dezembertag befinden wir uns in einem Raum des Umweltlaboratoriums der ETH Lausanne, zusammen mit dem jungen Forscher Florian Faure. Er hat die Wasserproben analysiert, welche unsere Organisation Oceaneye im Gebiet Südfrankreich – Korsika – Balearen – Spanien gesammelt hatte. Ziel der Analyse ist es, den Verschmutzungsgrad des Mittelmeeres durch Mikro- und Mesoplastik festzustellen. Diese «Splitter» aus Plastik in Millimetergrösse stammen von grossen Abfällen, welche durch Wellen, Licht und Wettereinflüsse erodiert werden. Der Wissenschafter zeigt mir einige Proben. Durch ein Mikroskop betrachte ich Hunderte von Plastikpartikeln in unterschiedlichsten Formen: Stäbchen, Blätter, Perlen und Würfel. Die akribische Arbeit von Florian Faure trägt einen grossen Teil zum Erfolg des Projektes bei, welches vor zwei Jahren gestartet worden war. Die Daten der über 40 Proben erlauben es uns nun endlich, den Grad der Meerwasser-Verschmutzung zu bestimmen.

 

Artikel zum Downloaden: umwelt_oceaneye_61_d.pdf (PDF, 1.07 MB)

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