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Leuchtende Gastgeber

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Leuchttürme sind heute meistens automatisiert oder werden aus dem Verkehr gezogen und dem Verfall überlassen. Doch einige erhalten ein neues Dasein als Hotels und Pensionen – zum Beispiel in Kanada.

 

Weit draussen zieht ein weisses Segel zum Horizont. Starker Wind trägt riesige Möwen in die Höhe und lässt am Ufer die rot-weisse Fahne mit dem Ahornblatt vor einem kobaltblauen Himmel knattern: Kanada, Atlantikküste. Auf Grund liegen mindestens 5000 Schiffswracks.

 

Dafür gibts Gründe: Starke Strömungen und Stürme, zerklüftete Küsten und Klippen prägen das maritime Kanada. Hier brandet der Atlantik gegen die Provinz Nova Scotia an, die wie ein Amboss geformt ins Meer ragt. Weiter westlich liegt die Region New Brunswick. Die beiden Provinzen trennt ein Meeresarm: die Bay of Fundy. Sie hat die stärksten Gezeiten der Welt. 16,5 Meter Unterschied zwischen Ebbe und Flut wurden schon gemessen. Im Norden liegt die Insel Prince Edward. Deren Küsten sind stellenweise ebenso zerklüftet wie jene der beiden Nachbarprovinzen.

 

Wohin man auch blickt: Gefahren für die Schifffahrt. Deshalb stehen auf den Kaps und Inseln der gesamten Region mehr als hundert Leuchtfeuer: Die höchste Leuchtturmdichte der Welt!

 

Artikel zum Downloaden: Leuchttuerme (PDF, 1.37 MB)

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