:: America’s Cup
  :: Logbuch Segelboote
  :: Logbuch Motorboote
 
  :: SeaSide
  :: Lifestyle, Technik, Umwelt
  :: Beaufort
  :: Urlaub

Zugersee – Naturoasen inmitten der Hochfinanz

  < zurück zur Übersicht

Wer von Zug hört, denkt wohl eher an Steuerparadies und Kirschtorte als an die ­beiden Seen, die zum kleinen Kanton gehören. Natürlich haben der Zuger- und der Ägerisee neben ihrem grossen Bruder, dem Vierwaldstättersee, einen ­s­chweren Stand. Doch beide haben ihre Reize. Auch wenn einige erst bei genauerem ­Hinschauen zu entdecken sind.

 

Die Meinungen über ihn sind geteilt. Freunde schwärmen von einmaligem Erholungsgebiet und Natur­reservat, Miesmacher sprechen vom dreckigen, eintönigen und windlosen Algenpfuhl. Gemeint ist der Zugersee, zehntgrösstes Gewässer der Schweiz, weich eingebettet in die Moränenlandschaft im Herzen der Zentralschweiz. Er wird durch die bewaldete Halbinsel Chiemen in den bergumrahmten tiefen Obersee im Süden und in den flachen und breiten Untersee im Norden geteilt. Romantiker schwärmen vom einmaligen Zuger Sonnenuntergang. Auf der nördlichen Westseite des Sees gegenüber der Stadt Zug stehen keine Berge. Somit ist der Horizont frei und die Sonne versinkt abends fast sprichwörtlich im Wasser. Diese Naturgegebenheit ist in der Schweiz selten, da der Blick auf den Horizont bei den meisten Seen durch Bergkämme oder Hügelketten versperrt ist. Aber auch ohne Abendsonne lohnt sich ein Besuch der ­gepflegten Zuger Altstadt, die sich direkt über dem See erhebt. Trotz dem explosionsartigen Wachstum der Agglomeration hat Zug den Charme der Kleinstadt wahren können. Wer von den Boutiquen genug hat, kann die Altstadt auf der breiten Seepromenade verlassen, welche direkt in die Natur hinaus führt.

 

 

 

Artikel zum Downloaden: ls_zugersee_d.pdf (PDF, 2.14 MB)

< zurück zur Übersicht

 

 

 
«marina.ch» · Los media GmbH · Ralligweg 10 · 3012 Bern · Tel. 031 301 00 31 · Fax 031 301 00 47 · marina@marina-online.ch