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Galápagos – Segelnd durch die Entwicklungsgeschichte

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Vor knapp 500 Jahren zufällig entdeckt, während Jahrhunderten als Piratennest im Pazifik genutzt, seit 1959 Naturschutzpark: Die zu Ecuador gehörenden Galápagos-Inseln mit ihrer einmaligen Tier- und Pflanzenwelt veränderten unser Verständnis der Welt – nachhaltiger als jede andere Inselgruppe – dank Charles Darwins Evolutionstheorie. Der 1000 Kilometer vom Festland entfernte Archipel lässt sich nur per Schiff erkunden.

 

Hier, ziemlich genau hier, segelte Charles Darwin an Bord der «Beagle» durch den Galápagos-Archipel. Vor präzis 173 Jahren. Was sich uns heute, im Jahr 2008, über der Reling des Dreimasters «Mary Ann» landschaftlich darbietet, ist nahezu identisch mit dem ­Ausblick, der sich dem oft seekranken Forschungs­reisenden aus Britannien bot: unbewohnte, vulkanisch geborene Inseln von herber Schönheit. Ein zarter Wolken­streifen ziert einen sanft in den Himmel steigenden Kegel, als trüge der Vulkan einen wehenden Schal aus weisser Seide. Hoch über unseren Köpfen schweben Fregattvögel im Wind. Neugierig betrachten sie unser Dutzend Segel aus schwerem Tuch, die im Licht der sinkenden Sonne warmgelb leuchten. Wir segeln Richtung Äquator, Kurs Nordwest. Hinter uns liegt die Bolivar-Passage. Steuerbords liegt die Insel ­Isabela mit dem 1402 Meter hohen, nach Darwin ­benannten Vulkan. Backbord achteraus liegt Fernandina, die jüngste der 19 grösseren Inseln des Archipels. Ja, nicht alle Galápagos-Inseln sind gleich alt. ­Fernandina liegt nämlich auf einem so genannten Hotspot, einer Magmakammer. Sie ist, zusammen mit der ­Verschiebung von Teilen der Erdkruste, verantwortlich für die Existenz der Inselgruppe. Und die Erschaffung geht weiter.

 

 

 

Artikel zum Downloaden: galapagos (PDF, 1.56 MB)

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